Wir werden noch bunter: GIM goes Green

04. April 2019 | Frank Luschnat

In der vergangenen Woche hatten wir Euch ja kurz und knapp über einige unserer Corporate Responsibility Aktivitäten berichtet. Am Ende gings dabei auch um das Thema Umweltschutz und um ein internes Team, das sich vorgenommen hat, die GIM (noch) „nachhaltiger“ zu machen. GIM goes Green heißt die Initiative, bzw. unser Team Name. Wir werden Euch heute erst einmal ganz grob erläutern, was wir so alles vorhaben – und dann in Zukunft regelmäßig hier im Radar über unsere konkreten Aktivitäten berichten. Aber jetzt genug der Vorrede 🙂

Wie sich das gehört, stellen wir uns erstmal artig vor: Hinter GIM goes Green stecken derzeit sieben KollegInnen, denen das Thema Klimaschutz unter den Nägeln brennt und die versuchen, möglichst viele andere mit dem „grünen Virus“ zu infizieren: zuerst unsere GIM Nachhaltigkeitsbeauftragte Julia Münch, dann unsere Radar Redakteurin Laura Bechtold sowie Nele Klauß, Sigrid Schmid, Eva von Rennenkampff und von der GIM Berlin Edwin Zijderveld – und meiner einer, Frank Luschnat.

Das GIM goes Green (GgG) Team. Eva von Rennenkampff fehlt auf dem Foto – wird aber künftig noch in GgG Posts sichtbarer 🙂

Initialzündung zur Teamgründung war zum einen Julia’s Ernennung zur GIM Beauftragten für Nachhaltigkeit. Zum anderen ticken wir eben alle ähnlich in die grüne Richtung – und versuchen so gut es geht, auch privat umweltbewusst zu leben. Ende letzten Jahres hatten wir im Rahmen unseres Jahresabschluss Events in der GIM die Idee vorgestellt und erhielten viel Zuspruch aus dem großen GIM Team. Was treibt uns nun – neben privaten Motiven – an, bzw. warum haben wir GIM goes Green gegründet?

Zum einen wollen wir die Ökobilanz „unseres“ Unternehmens verbessern. Wie letzte Woche gesagt: die GIM achtet da schon drauf, wir sind aber vermutlich irgendwo im oberen Durchschnitt dessen, was Mittelständler an nachhaltigen Maßnahmen ergreifen. Es geht also um das Thema unternehmerische Verantwortung im Bereich Umweltschutz. Es geht aber auch darum, die eigene Belegschaft zu motivieren: es ist das große Thema unserer Zeit. Und Firmen, die hier ernsthaft aktiv sind, geben einem vielleicht doch noch mal ein Tick mehr das Gefühl, „richtig zu sein“, als jene, denen der Klimawandel Wurscht ist.

135 Unternehmen (v.a. KmU) sind derzeit Teil des Netzwerks Nachhaltiges Wirtschaften der Stadt Heidelberg – wir sind eins davon und wurden auch 2012 schon zertifiziert – wollen nun noch mehr tun als bisher im Rahmen des Netzwerks.

Natürlich geht es auch – etwas unromantisch aber deshalb nicht unwichtig – ums Geld: viele Beispiele aus der Unternehmenswelt (wie auch bei privaten Haushalten) zeigen: mit nachhaltigen Maßnahmen lassen sich Kosten senken (z.B. durch Verhaltensänderungen wie bewussterer Ressourcen Umgang). Schließlich wollen wir – nicht ganz uneigennützig – auch als moderner Arbeitgeber im Sinne des Employer Brandings wahrgenommen werden. Wie gesagt: das Thema bestimmt den Zeitgeist. Und wer hier als Unternehmen pennt, dem geht vielleicht, salopp gesagt, das ein oder andere Talent durch die Lappen.

Klimaschutz ist komplex, es betrifft sehr sehr viele Bereiche eines Unternehmens. Um uns hier nicht von Beginn an zu verzetteln, haben wir uns beratende Expertise der Stadt Heidelberg an die Seite geholt. Die Stadt hat Anfang des Jahrtausends die Initiative „Nachhaltiges Wirtschaften“ mit Fokus auf mittelständische Unternehmen ins Leben gerufen. Wir sind hier bereits vor sieben Jahren beigetreten, werden nun aber mit GIM goes Green unser Engagement massiv verstärken. Im Januar waren die Experten erstmals da, im Frühsommer geht es dann richtig los: dann werden wir das Förderprogramm ECOfit des Lands Baden-Württemberg durchlaufen.

Soweit das „big picture“ – bei dem wir es aber natürlich nicht belassen wollen. Wir werden nämlich viele kleinere, „griffige“ Aktionen durchführen. Los gehts kommende Woche konkret mit der ersten „Aktionswoche“ zum Thema Abfall(vermeidung). Ziel der fünf Tage wird es sein, im GIM Team (erst einmal mit Fokus auf die Offices in HD und Berlin) dafür zu sensibilisieren, wie wir im Büroalltag Müll sparen, bzw. vermeiden können. Übergeordnetes Ziel ist aber auch, gemeinsam mit einer Vertreterin der Stadt, die kommen wird, ein neues Abfallkonzept für die GIM zu erarbeiten. Ansonsten wird unter anderem gemeinsam (unverpackt) gekocht und es wird einen Movieabend geben. Angeschaut wird: „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen.“ Sehenswert!

Wir trennen schon ewig den Abfall in der GIM. Aber das System ist optimierbar und das gehen wir jetzt im Rahmen einer ersten Aktionswoche an. Hier zwei Tonnen in einer unserer Küchen.

Die ganze Woche über können alle „GIMies“ darüber hinaus in einem speziell programmierten Online Forum die behandelten Themen diskutieren. Die Aktionswoche zum Thema „Abfall“ wird die erste von mehreren sein. Angedacht sind im Jahresverlauf noch weitere Wochen, u.a. zu den  Themen „Ressourcen“ und „Mobilität“. Soweit für den Moment. GIM goes Green wäre aber nichts ohne unseren Team Leader: Mauli. Er ist sozusagen Logo, Maskottchen und „Markenbotschafter“ in einem – nach dem Motto: Klimaschutz ist eine zwar eine ernste Sache – aber dennoch gönnen wir es uns im GIM goes Green Team durchaus, auch kindisch zu sein. Wir halten Euch auf dem laufenden über unsere Aktionen. Und Mauli auch 🙂

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Comments (3)

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[…] Die Keil Collection ist eine der größten Sammlungen von Werken des deutschen Künstlers Peter Robert Keil. Sie befindet sich in Heidelberg, im Gebäude der GIM. Die GIM engagiert sich im Bereich Kunst – und zwar aus Überzeugung. Die Büros unserer Standorte sind mit Gemälden, Skulpturen und anderen Werken des Künstlers ausgestattet, es finden regelmäßig Vernissagen und andere Events statt. Und die Kunst hat schließlich mittelbaren Einfluss auf unsere Arbeit: sie inspiriert. […]

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