Weniger Plastik bei Fleisch-Verpackungen: Das Flowpack

01. September 2021 | Fabian Oppel

„Fleisch kauft man am besten beim Metzger“, ist einer von so manchen Sätzen, die allgemein zwar als anerkannt gelten – aber mal Hand aufs Herz: inzwischen gibt es auch beim Discounter Fleisch aus Bio-Erzeugung und der Haltungsform 4. Unter anderem auch bei Aldi Süd, wo mit der aktuellen Tierwohl-Kampagne #Haltungswechsel bis 2030 nur noch Fleisch aus den Haltungsformen 3 und 4 verkauft werden soll. Einer der Nachteile beim Fleisch aus der Kühltheke ist aber: Die Verpackung.

Bio-Fleisch aus der Kühltheke
Im Rahmen des Aldi-Tierwohlversprechens soll bis 2030 nur noch Fleisch aus Haltungsformen 3 und 4 verkauft werden. Bild: ©ALDI SÜD
„Flowpack“ für weniger Plastikmüll

Um dem Abfall-Problem entgegenzutreten, etabliert sich seit einiger Zeit eine kleine, aber durchaus sinnvolle Weiterentwicklung der Plastikschale mit untergelegtem Papier und überzogen mit einer Kunststoff-Folie für Fleisch. Statt dieser dreiteiligen Plastik-Verpackung kommt in immer mehr Supermärkten und Discountern nun auch Frischfleisch in verschweißten Schlauchbeuteln in den Verkauf – sogenannte Flowpack-Verpackungen.

Biofleisch in Flowpack-Verpackung
Immer mehr Händler, wie hier Aldi Süd, bieten Frischfleisch in Flowpack-Verpackungen an. Bild: ©ALDI SÜD

Der Vorteil dieses Packagings besteht im verringerten Material-Bedarf. Natürlich – um das Fleisch herum ist immer noch eine Plastik-Verpackung. Aber immerhin: Weniger Verpackung heißt auch weniger Müll, der anfällt.

Und wer tatsächlich garkeinen Plastik-Müll verantworten möchte, für den gilt der eingangs zitierte Satz: „Fleisch kauft man am besten beim Metzger“.

 

Header-Bild: ALDI SÜD

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