SUP & Yoga: Stehpaddeln goes Wellness

SUP – Stand-up-Paddling (oder eben: „Stehpaddeln“), ursprünglich in Hawai entstanden und inzwischen an unseren Stränden angekommen, ist der neue Zeitvertreib auf Seen und Meeren. Nach Jet-Ski und Wasserbanane gibt es damit nun endlich wieder einen Wassersport, der im Einklang mit der Natur steht. GIM France Geschäftsführerin Monja Messner berichtet von dem neuen Trend.(alle Fotos: SUP Culture Fuseta / Portugal)

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Stehpaddeln – hier in Fuseta an der Algarve in Portugal – ist gechillter als Surfen und ermöglicht so den entspannten Natur-Genuss

Tatsächlich erinnern die Steh-Paddler ein wenig an die „gute alte Zeit“, als es am Strand noch gemütlicher zuging – als etwa Windsurfen noch ein Familien-Zeitvertreib war und kein Schneller-Weiter-Höher-Sport für austrainierte Strand-Athleten und als motorisierte Fortbewegungsmittel nur in Cannes und St. Tropez vor Anker gingen.

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SUP by Night: Nachts ist Stand-up_Paddling eher etwas für Geübte, bzw. Menschen mit gutem Gleichgewichtssinn

Beim Stehpaddeln kann man es gemütlich angehen, einen Familienausflug machen oder auch einfach mal „nur“ auf’s Wasser schauen oder den Blick in die Ferne schweifen lassen. Ein großer Vorteil dabei ist, dass es relativ einfach ist und es deshalb schnell Spaß macht. Mit ein bisschen Übung kann man mit dem Brett spielen, Drehungen fahren, sitzend paddeln und so weiter. Selbstverständlich existiert auch bereits die sportlichere Variante: das SUP-Surfen, also Wellenreiten mit Paddel. Und: es gibt auch SUP-Bretter mit Windsurfausrüstung!

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Stehpaddeln ist auch etwas für Senioren – eine Pause sollte man sich zwischendurch dennoch mal gönnen…

Wem das aber alles zu anstrengend und nicht „einklängig“ genug ist, dürfte die harmonischere Variante mögen: SUP-Yoga! Yoga-Übungen auf dem SUP-Brett (das grösser, breiter und stabiler ist als normale Surfbretter) ermöglichen auf der einen Seite wunderbares Vor-Sich-Hin-Meditieren auf dem leicht schaukelnden Brett – sie erfordern aber auf der anderen Seite auch eine gewisse körperliche Fitness, da die Übungen anstrengender sind als an Land und eine bessere Körperbeherrschung erfordern. Der Benefit: Gleichgewichtssinn, Kraft und Beweglichkeit werden gleichzeitig optimiert!

Yoga ist in – aber inzwischen macht es eben jeder. Deshalb hat es in den letzten Jahren ständig neue Formen gegeben und nun ist mit SUP-Yoga eine neue Dimension dazugekommen. Ideal vor allem für LOHAS: in der Natur, möglichst fernab von jedem Stress der Zivilisation, kann man auf dem Wasser seine Übungen machen – das ist neu, das ist nachhaltig, das ist cool und es macht Spaß!

Monja Messner, ist seit 2007 Geschäftsführerin und Mitgründerin von GIM France und hat im Rahmen ihres letzten Urlaubs weitläufige SUP-Erfahrungen gesammelt. 

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