Schlagwort-Archive: Nele Klauss

„OK Boomer“: Online Generationen-Konflikt

Alt gegen Jung, Jung gegen Alt. Auf der politischen Bühne gibt es gerade einige Themen, die gerne als Konflikt zwischen den Generationen stilisiert werden. In einem davon geht es aktuell um Emanzipation und Rederecht: einige Millenials (geboren um die Jahrtausendwende) nervt es offenbar zunehmend, dass Vertreter  der Babyboomer (geboren in den Nachkriegsjahren) erstere vermeintlich belächeln, bzw. „nicht für voll nehmen“. Die angestaute Wut darüber bricht sich immer wieder bahn – siehe etwa die Fridays-for-Future-Demos. Zeitgleich dazu hat sich ein Internet-Trend entwickelt, bei dem es auch um diesen stilisierten Konflikt geht: „OK, Boomer“. Angeblicher Ausgangspunkt ist ein Video auf TikTok, in dem eine junge Frau auf die Vorwürfe eines älteren Mannes reagiert.

Die Gen Z und die Sozialen Medien – „Digital Self vs. Real Self“

Unsere Studie „Digital Self vs. Real Self“ liefert Insights zum Onlineverhalten der Gen Z, ihrer Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung. Da die Studie in den vergangenen Monaten auf großes Interesse gestoßen ist, gehen wir diese Woche im Radar auf einige Studieninhalte ein. Dabei werfen wir einen genaueren Blick auf die Rolle und Nutzungsszenarien Sozialer Netzwerke und lassen die Studienverantwortliche Tina Choi-Odenwald zu Wort kommen. 

Es geht auch anders: Die GIM Biker-Typologie!

„Geht das eigentlich auch anders?“ So titelte das stets lesenswerte Magazin der ZEIT in einer Ausgabe im Juni dieses Jahres. Das Cover zeigt einen Cartoon des bekannten Berliner Comic Zeichners Paul Paetzel mit einer Fahrradfahrerin inmitten hunderter Autos. Also mehr oder weniger den Alltag in Deutschlands verstopften Städten. Nach einmal umblättern gab’s postwendend die Antwort auf die Frage: „Warum das Fahrrad das bessere Auto ist.“ Im Innenteil skizziert die Titelstory dann, mit welchen Maßnahmen europäische Großstädte versuchen, ihren BürgerInnen das Fahrradfahren schmackhafter zu machen und die Autofixiertheit vieler Menschen aufzulösen. Um damit letztlich das Leben in urbanen Räumen insgesamt lebenswerter zu machen.