Schlagwort-Archive: Nachhaltigkeit

Repair Cafés: Eine einzige Reparatur spart 24 Kilogramm CO2

Moderne Fernseher bestehen aus wenigen Komponenten-Gruppen, die nur am Stück ausgetauscht werden können. Wenn also eine Platine kaputtgeht, müssten haufenweise noch voll funktionsfähiger Teile mit ausgetauscht und weggeworfen werden. Verschwendung in Reinform. Wobei ein Großteil der VerbraucherInnen sowieso gleich den ganzen Fernseher wegbringt, ohne ihn zu reparieren. Eine professionelle Reparatur lohnt sich finanziell häufig auch gar nicht, wenn diese beinahe so viel kostet wie ein neues Gerät.

Urban Gardening in der Heidelberger Weststadt

Zusehends ragen zwischen Häusern, asphaltierten Straßen und dem städtischen Getümmel Grünflächen, Wildblumenwuchs und sogar Beete mit Essbarem hervor. Urban Gardening heißt der nicht abebbende Trend, der nicht nur in Großstädten wie Berlin für eine bunte Abwechslung sorgt. Oft entsteht aus der Lust, etwas Grün ins städtische Grau bringen zu wollen, ein gemeinschaftliches Event, dass in vielerlei Hinsicht Früchte trägt. GIM Radar traf sich mit Hannah Strobel, Mitglied des gemeinnützigen Vereins „Essbares Heidelberg“, um mit ihr unter anderem übers Gärtnern zu sprechen.

Solarstraßen als neue Energielieferanten?

Die weltweite Infrastruktur besteht aus zig Millionen Kilometern Straße. Warum also nicht eine Fläche nutzen, die ohnehin vorhanden ist und mehr oder weniger dauerhaft der Sonne ausgesetzt ist? Was in Frankreich derzeit im Kleinformat getestet wird, soll laut der französischen Energie- und Umweltministerin Ségolène Royal in den nächsten fünf Jahren auf Frankreichs Straßen Wirklichkeit werden: Der Bau einer 1.000 km langen Solarstraße, die circa fünf Millionen französische Haushalte mit Strom versorgt.

IKEA setzt auf neue Verpackungs-Technologie aus Pilzen

Über IKEA haben wir im Blog bereits häufiger berichtet. Der Möbel-Hersteller aus Schweden ist vor allem auch für ausgefallene Werbe-Maßnahmen bekannt. Aktuell macht die Firma jedoch durch etwas anderes von sich Reden: so wird geplant, sich von Styropor als Verpackungsmaterial zu verabschieden. Styropor kommt bei nahezu allen Produkt-Verpackungen von IKEA zum Einsatz und ist vor allem dafür bekannt, als Verpackungs-Stoff teuer und nicht nachhaltig zu sein.

Deutschlandfunk-Interview mit GIM Food-Expertin Dr. Hauser

Essen. Etwas so Alltägliches und deshalb vermeintlich Banales ist gleichzeitig eines der spannendsten Themen unserer Zeit und obendrein von großem Forschungsinteresse. Auf Konsumenten-seite steigt zunehmend das Bewusstsein über das, was auf unseren Tellern landet. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Natürlichkeit, Transparenz und Vielfalt werden von verschiedenen Branchen immer stärker berücksichtigt. Auch von der Lebensmittelindustrie – man möchte es vielleicht nicht glauben, wenn man an Massen-tierhaltung und diverse Lebensmittelskandale der letzten Jahre denkt. Und doch gewinnt diese Entwicklung im Food-Bereich an Bedeutung!