Super Bowl 2018: die besten Werbespots

Vorletzte Woche fand im U.S. Bank Stadium in Minneapolis der 52. Super Bowl statt, das jährliche Finale der National Football League (NFL). Auch für Sport-Muffel ist das Spiel ein Ereignis, denn Marken übertrumpfen sich jedes Jahr mit aufwendig und eigens für die Veranstaltung produzierten Werbespots, die Dank der hohen weltweiten Einschaltquoten zu den teuersten der Branche zählen. Wir präsentieren hier eine Auswahl der unserer Meinung nach gelungensten Spots.

Den Anfang macht die Procter & Gamble Marke Tide, die jüngst in Amerika für Schlagzeilen sorgte, nachdem im Internet Videos auftauchten, in denen Menschen als Mutprobe die so genannten „Tide Pods“, eine Waschmittel-Kapsel von Tide, aßen, die zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann. Der Werbespot nun hat weder etwas mit den Kapseln, noch mit der negativen Story zu tun: ähnlich wie vor Jahren Old Spice entschied man sich für einen eher verqueren Spot mit dem aktuellen Internet-Liebling David Harbour (bekannt aus der Netflix-Serie „Stranger Things“) in der Hauptrolle.

Weiter geht es mit der hierzulande relativ unbekannten Bier-Marke Michelob. Auch hier setzt man auf Star-Power: der Schauspieler Chris Pratt wird dabei gezeigt, wie er für seine Rolle in dem Spot trainiert und damit seiner Umwelt sichtlich auf die Nerven geht.

Ebenfalls absurd geht es bei einem Werbespot für gleich zwei Produkte zu: die Stars Peter Dinklage sowie Morgan Freeman bewerben in dem Spot rappend – mit Unterstützung von Busta Rhymes und Missy Elliott – sowohl Doritos, als auch Mountain Dew.

Auch Amazon hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Der Spot für das „Alexa“-System von „Amazon Echo“ zeigt, was passiert, wenn die in Amerika überaus bekannte Stimme von „Alexa“ plötzlich durch die von verschiedenen Stars ersetzt wird.

Zu guter Letzt überzeugt die NFL selbst mit einem überaus selbstironischen Spot, der Stereotypen von Football-Spielern aufs Korn nimmt:

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