Social Media Marketing: Best Practice Beispiel BVG

Social media ist aus dem marketing mix bereits seit Jahren nicht mehr wegzudenken: Facebook, Instagram, Twitter und Co., sind Kanäle, an denen kaum noch eine Firma vorbeikommt. Wichtig ist heute eher die Frage, wie die einzelnen Plattformen befüllt werden. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Nutzer identische Inhalte auf allen Plattformen akzeptiert haben. Heute werden tägliche, einzigartige und vor allem relevante Updates überall erwartet. In der Praxis bedeutet dies immer größer werdende Social Media Teams, die sich zum einen um die Kommunikation mit Kunden und Nutzern kümmern, aber eben auch neue Inhalte produzieren.


Wie sich diese Inhalte ausgestalten, variiert naturgemäß von Unternehmen zu Unternehmen stark: einige setzen auf seriöse, althergebrachte Inhalte, andere versuchen, sich auf Facebook und Co. neu zu erfinden (beispielsweise die amerikanische Marken Old Spice, über dessen Transformation wir bereits berichtet haben). Wie sehr soziale Medien die Markenwahrnehmung beeinflussen können, zeigt seit Längerem auch ein deutsches Unternehmen: die Berliner Verkehrsbetriebe.

Bereits 2015 landeten die BVG mit dem Song „Is mir egal“ einen viralen hit, der hunderttausendfach im Netz geteilt und millionenfach angeklickt wurde. Insbesondere auf Facebook hat die BVG seitdem eine riesige Fangemeinde angesammelt. Die Kampagnen-Seite „Weil wir dich lieben“ hat knapp 200.000 Fans. Noch beeindruckender als die reine Fanzahl ist jedoch eine andere Kennziffer: die der Interaktionsrate. So bekommen Posts in der Regel über 4.000 Likes und werden zudem tausendfach von Facebook-Nutzern geteilt, was der BVG kostenlose zusätzliche Reichweite und publicity einbringt.


Nutzer überzeugt vor allem der selbstironische, schlagfertige Ansatz, mit dem sich die BVG auf Facebook inszeniert. Wir haben einige der lustigsten Beiträge der letzten Wochen für euch gesammelt:

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