Nutella: Individualisierte Verpackungen als Verkaufs-Motor

Nutella zählt seit Ewigkeiten zu einem der beliebtesten Brotaufstriche, sowohl in Deutschland, aber auch in vielen anderen Teilen der Welt. Mit einer neuen Aktion hat Ferrero sich nun dazu entschlossen, auch auf den Trend-Zug der so genannten „algorithmic art“ aufzuspringen. Gemeint ist damit Kunst, die vom Computer per Zufallsverfahren generiert wird. In der Werbung wird dies – wie nun auch von Nutella – vor allem dazu genutzt, kreative und einzigartige Verpackungen in großen Stückzahlen herzustellen.

Für die Produktion der individuellen Etiketten arbeitet Nutella mit dem Drucker-Hersteller HP zusammen. Nutella hatte die Aktion letztes Jahr bereits überaus erfolgreich in Italien getestet: dort wurden insgesamt sieben Millionen Gläser individuell bedruckt und in kurzer Zeit komplett ausverkauft.

Einen Dämpfer für die Aktion gibt es jedoch: wie WUV berichtet, sehen die Designs der Gläser häufiger weniger spektakulär und ansprechend aus, als es die Werbung vermuten lässt.

Neben Nutella haben auch bereits Coca Cola und Absolut Vodka das Verfahren eingesetzt, um die eigenen Verpackungen individuell zu gestalten. In beiden Fällen war das Interesse der Konsumenten an den ungewöhnlichen Verpackungen überaus groß: „algorithmic art“ dient somit nicht lediglich als Marketing-Gag, sondern auch als Verkaufs-Motor.

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