Plakat-Wettbewerb Mut zur Wut: Wegschauen unmöglich!

Seit einigen Jahren unterstützt die GIM die bemerkenswerte Plakat-Initiative Mut zur Wut (MzW) und unterstreicht damit ihr soziales Engagement. Zudem sind wir froh, mit Götz Gramlich (Mit-Initiator von MzW) auch im Business-Bereich als Partner (gggrafik) zusammenarbeiten zu können. Alexander Henninger, einer der „MzW-Aktivisten“, zieht im Interview mit GIM Radar ein Fazit zu „Mut zur Wut 2014“ und sendet ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer und Unterstützer des Projekts.

Der internationale Plakat-Wettbewerb „Mut zur Wut“ jährt sich in diesem Jahr zum fünften Mal. Noch immer sind im inneren Stadtgebiet von Heidelberg und Mannheim die sozialkritischen Motive von Plakat-Designern aus aller Welt zu bestaunen. Man redet über die Darbietungen, denn die Motive regen nicht nur zum Nachdenken an, sondern bieten auch Diskussionsstoff.

Berlin (3)
Ausstellung der »Mut Zur Wut« Finalisten 2014 in Berlin. Quelle: Mut zur Wut.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 2.500 Plakate von 1.220 Gestaltern aus über 50 Ländern eingesendet. Die hochkarätig besetzte Jury um den renommierten Plakatmacher und Mitinitiator Götz Gramlich wählte schließlich die 30 aussagekräftigsten Plakate aus. Diese konnten seit Anfang Juli in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen im öffentlichen Raum bewundert werden. Zudem fand Anfang Juli im Heidelberger Justizgebäude eine öffentliche Vernissage zur Kampagne statt.

Stellvertretend für die Jury zieht Alexander Henninger, einer der verantwortlichen „MzW-Aktivisten“, eine positive Bilanz zur diesjährigen Kampagne:

Nach den abermals erfolgreichen Ausstellungen in Heidelberg und Mannheim, werden die 30 prämierten Gewinnerplakate ein letztes Mal in diesem Jahr in der Metropolregion Rhein-Neckar zu sehen sein. Die Ausstellung wird im Weinberg des mehrfach preisgekrönten Weinguts Bühler im pfälzischen Kallstadt, präsentiert.

Ausstellung d im Justizgebäude Heidelberg von anfang Juli bis 30.09.2014 Mut zur Wut Plakate im öffentlichen Raum. Quelle
Vernissage der Plakate der 100 Finalisten im Justizgebäude Heidelberg am 03. Juli 2014. Hier das Plakat „Nicht greifbar“ von Kai-Uwe Niephaus aus Deutschland. Die Ausstellung war von Anfang Juli bis Ende September der Öffentlichkeit zugänglich. Quelle: Mut zur Wut.

Mut zur Wut wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden. Gramlich und seine engagierten Mitstreiter werden die Ausschreibung voraussichtlich Mitte Februar 2015 starten. Sie sind sich sicher, dass die Resonanz ähnlich groß sein wird, wie in den vergangenen Jahren und hoffen, dass sich am Wettbewerb noch mehr Länder beteiligen werden. Die GIM wünscht der Kampagne auch für 2015 viele Unterstützer, Einsendungen und interessierte Bürger.

2 Gedanken zu „Plakat-Wettbewerb Mut zur Wut: Wegschauen unmöglich!“

  1. Hallo Mut zur Wut Team,
    nachdem ich es im letzten Jahr mit einer meiner Einsendungen unter die glücklichen 30 geschafft habe, habe ich in diesem Jahr euren Reminder euphorisch in unserem netten Fachbereich versendet. Ich hoffe die Teilnahme wird rege.

    Gibt es eine Möglichkeit an Repro-Fotos zu gelangen? Ich konnte leider nicht anreisen.

    lieben Gruß und weiter so

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