Möbel aus Pappe: Raumausstattungs-Trends – auch in der GIM

Papier wird als vergleichsweise umweltverträglicher Rohstoff neu entdeckt. So bestehen inzwischen einige Konsumgüter-Verpackungen aus Papier statt Plastik. Auch die Papiertüte hat vielerorts die Plastik-Konkurrenz verdrängt. Aber nicht nur vermeintliche Wegwerf-Bestandteile bestehen inzwischen aus Papier – auch Möbel.

Bett, Schrank, Schreibtisch… Aus Pappe!

Für Papp-Möbel finden sich diverse Anbieter im Netz. Papp-Hocker sind wohl die bekannteren Beispiele, aber tatsächlich gibt es aus Pappe so gut wie alles, was das Einrichtungsherz begehrt: vom Bettgestell bis zur Regal-Wand. Die Produktpalette ist also breit. Einen Einblick in sein Sortiment gibt so zum Beispiel der Hersteller Stange in seinem Image-Film:


Image-Film des Berliner Papp-Möbel-Herstellers Stange.

Allen Möbeln gemein ist, dass sie nicht geschraubt oder geklebt, sondern gesteckt werden. Durch die besondere Steck- und Falt-Konstruktion können die Gegenstände so ein Vielfaches ihres Eigengewichts tragen.

Großformat in Szene gesetzt: Well-Pappe Made in Germany

Für außerordentlich großformatige und extravagante Designs seiner Papp-Möbel ist ein deutscher Architekt ganz besonders bekannt: Maximilian Hansen, der Geschäftsführer von Nordwerk Design.

Die Firma hat sich auf Ausstellungsräume, Ateliers und Messen spezialisiert und bereits diverse Aufträge realisiert, von Messeauftritten weltweit agierender Automobil-Hersteller über Store-Einrichtungen von Schuh-Geschäften bis hin zu Bühnenbildern für Theaterstücke. Worauf Hansen, unter anderem im hier verlinkten mdr-Bericht, besonderen Wert legt: Sämtliche Teile sind in Sachsen gefertigt.

In der Inszenierung von „Gestern ist auch noch ein Tag“ am Theater Konstanz hat Nordwerk Design das Bühnenbild produziert. Bild: Theater Konstanz

Seit Jahren im Dauer-Trend

Tatsächlich sind Möbel aus Pappe schon seit einiger Zeit ein Dauer-Trend. Gerade das geringe Gewicht und die geringe Größe, wenn zusammengefaltet, scheinen dafür eine Rolle zu spielen. Besonders fällt aber die Zeitlosigkeit des Designs auf. Durch die klaren Kanten, die die Pappe naturgemäß mit sich bringt, scheinen die verschiedenen Modelle niemals langweilig zu wirken.

Auch einige Büros der GIM schmücken inzwischen bunte Papphocker. Unser Fazit: sehr praktisch und chic – denn die Hocker lassen sich für kurze Meetings problemlos in andere Büros tragen und in kürzester Zeit auf- und abbauen.

Seit letztem Jahr zieren unsere Grafik- sowie Marketing/PR-Büros auch einige Papp-Hocker.

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