Marktforschung für Medien: Am Puls der jungen Zielgruppe

Die junge Generation kann nicht mehr ohne, die ältere ist bisweilen ratlos damit im Umgang: Smartphones, Kommunikation in sozialen Netzwerken, Mediennutzung im digitalen Zeitalter. Die Art, wie wir Medien(inhalte) konsumieren hat sich während der letzten Dekade dramatisch verändert. Man kann es sehen an Bushaltestellen, in Zügen, in Restaurants, im Auto, zuhause – überall. Und, natürlich, stellt man es auch an sich selbst fest. Digital, jederzeit, mobil, on-demand werden Medien heute genutzt.

Vor allem für jüngere Zielgruppen trifft das zu.

Und das fordert seit geraumer Zeit insbesondere „klassische“ Anbieter von Medieninhalten wie TV-Sender oder Printhäuser enorm heraus: Wie, wann und mit welchem Content erreicht man junge Menschen heute noch? Was setzt man Snapchat, Youtube, Netflix, Instagram und all den anderen entgegen? Wo ist die Nische fürs eigene Medium, beziehungsweise Angebot? Und – wenn man sie mal hat – wie hält man diese „hibbelige“ Zielgruppe bei der Stange?

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Bei jungen Zielgruppen allgegenwärtig und häufig im Fokus von Information und interpersonaler Kommunikation: das Smartphone

Wichtige Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Aber dafür gute Forschung 🙂 Unsere Kollegin Dr. Rusanna Gaber, Senior Research Manager und Expertin für Marktforschung für Medien, ging dem spannenden Thema im vergangenen Jahr im Rahmen einer qualitativen Studie auf den Grund. Der Fokus lag dabei auf jungen Berufseinsteigern. Beauftragt hatte uns die Medienforschung der ARD.

Und gemeinsam mit Medienforschern vom hr, BR und SWR hat Rusanna nun einen Fachartikel publiziert, der die Ergebnisse dieser Studie mit Erkenntnissen einer ARD-ZDF-Langzeitstudie (Massenkommunikation) zusammenführt. Erschienen ist der spannende Beitrag in den „Media Perspektiven“ der ARD Medienforschung, einem echt renommierten Magazin für Medienforschung.

Die Studie ging vor allem der Frage nach, wie die Mediennutzung dieser jungen Zielgruppe (20-29 Jahre) in ihrem Alltag aussieht, welche Bedeutung sie in ihrem Tagesablauf und in der Freizeit hat und welcher Einfluss der Einstieg ins Berufsleben auf die persönlichen Mediennutzungsroutinen hat. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie wollen wir Euch hier stichwortartig zeigen – den kompletten Artikel aus den Media Perspektiven könnt Ihr Euch unten mit einem Klick kostenlos downloaden als pdf.

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Forscht zum Thema Mediennutzung für unsere Medienkunden: Unsere Kollegin, Senior Research Manager Dr. Rusanna Gaber

Zentrale Erkenntnisse der Studie:

  • Die Hälfte aller 14- bis 29-Jährigen ruft täglich im Netz Videos oder Audios ab. Der weit überwiegende Teil des Bewegtbildkonsums ist aber nach wie vor lineares Fernsehen
  • On-Demand-Angebote haben eine hohe Bedeutung für diese Zielgruppe
  • Klassisches Fernsehen dient Berufseinsteigern vor allem zur Entspannung und ist wichtig bei Live-Events
  • Zur Information dient das Smartphone als ständiger Begleiter
  • Herausforderungen für die klassischen Medienanbieter sind die Behauptung der inhaltlichen Relevanz wie auch die Konkurrenz durch non-lineare Angebote
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Den jungen Mediennutzern auf der Spur: Unterwegs das Live Konzert, natürlich mit Smartphone. Und zuhause: TV, Streaming-Angebote und 2nd screen.

In einem Satz: Medienanbieter „klassischer Prägung“ können junge Menschen heute durchaus noch erreichen – aber die inhaltlichen und technologischen Anforderungen dafür sind höher denn je.

Zum Download des Artikels gehts hier 

Und wenn Ihr mehr darüber erfahren wollt, wie wir Marktforschung für Medien betreiben, klickt hier oder kontaktiert direkt Rusanna Gaber oder Susan Shaw, Geschäftsführerin der GIM Suisse – und ebenfalls erfahrene Mediaforscherin.

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