Handgemalte Werbung: Das Comeback der Wall Dogs

Von Hand gemalte Außenwerbung ist ein vom Aussterben bedrohtes Handwerk. Umso erfreulicher also, dass Firmen wie Colossal Media, diese Tradition am Leben erhalten und sich mit überdimensionalen Gemälden auf den Häuserwänden des Big Apple “verewigen“. Die Kundenliste ist ein reines Name-Dropping an weltweiten Großunternehmen und bestätigt den Erfolg des analogen Trends. So haben z.B. bereits adidas, Red Bull, Heineken, Toshiba, Gillette oder Microsoft Werke in Auftrag gegeben.

Street-Art-Künstler wie Banksy haben vorgemacht, wie den grauen Hüllen der Städte neues Leben eingehaucht werden kann. Das so genannte Sign Painting ist durch den technischen Fortschritt fast in Vergessenheit geraten und wird durch den Trend zur „urbanen Kunst“ wiederbelebt.

Das Prozedere ist immer das gleiche: Mit Farbtöpfen bewaffnet machen sich die „Wall Dogs“ von Colossal Media auf den Weg zur nächsten leeren Fassade. Die Wand wird weiß grundiert, dann wird vorgezeichnet und anschließend gepinselt. Was am Ende dabei herauskommt, ist eine Verschmelzung von Kunst und Werbung. Bis zur Fertigstellung bestaunen viele Passanten live das Schaffen der Maler: Man fotografiert den Entstehungsprozess und das Endresultat und verbreitet die Bilder im Web – das Bemalen wird quasi selbst zum Event. Die Fotos, Likes und Kommentare landen in den sozialen Netzwerken und sorgen für eine breite Anschlusskommunikation der Werbung – und das völlig kostenlos.

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