GoPro: tragbare Kameras auf dem Vormarsch

Ein Adler fliegt ruhig und gelassen durch ein dicht bewaldetes Talstück. Die entsprechende Szene können wir uns als Leser problemlos und spontan bildlich vor Augen führen. Vor einem Jahr hat der YouTube-User FREEDOM ein knapp einminütiges Video veröffentlicht, das die entsprechende Szene jedoch aus einer neuen, unbekannten Perspektive zeigt: der des Adlers.

Copyright Titelbild: GoPro Youtube

Möglich gemacht wurde das atemberaubende Video durch die so genannte Action-Kamera GoPro. Action-Kamers sind digitale Kameras, die sich durch ihre geringe Größe auszeichnen sowie ihre robuste Bauweise, die vor Wind und Wetter schützt. Dadurch stellt GoPro, die bekannteste Action-Kamera, bisher insbesondere für Sportler eine überaus attraktive Alternative zu großen und schweren Modellen dar. Eingesetzt werden die Camcorder praktisch überall: beim Tauchen, beim Surfen, auf Motorrädern, Fahrrädern, Flugzeugen, Skateboards. Die Liste möglicher Einsatzfelder ist inzwischen nahezu endlos.

Dabei hat sich die GoPro insbesondere in den vergangenen Jahren auch unter Amateur-Filmern verbreitet. Kürzlich berichtete die renommierte, englische Medien-Seite The Guardian unter dem Titel „The rise of GoPro: why wearable cameras make us film everything“ ausführlich über das Phänomen. Für die Zukunft wird bereits vorausgesagt, dass GoPro auch im Alltag häufiger zum Einsatz kommen wird. Der geringe Kaufpreis sowie die einfache Handhabung machen die Kamera zu einem potentiellen Begleiter zu jeder Tages- und Nachtzeit, der das eigene Leben in Gänze dokumentieren kann. Wenn auch diese Dokumentation nicht für jeden Nutzer attraktiv erscheint, so sorgt die Verbreitung der Kamera immerhin dafür, eine Debatte darüber anzustoßen, wie wir in Zukunft unser eigenes Leben dokumentieren können oder wollen.

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