Gone Baby Gone: Die R&R ist vorüber

Die Hände sind geschüttelt, Kundengespräche geführt, StandbesucherInnen beraten, GIM-KollegInnen längst wieder an den Schreibtischen oder auf Datenerhebung, und unser nagelneuer Stand abgebaut und eingelagert. Auch die Research & Results 2017 ist damit Geschichte. Zeit für eine kurze Review.

Aussteller- und Besucherzahlen lagen in etwa in dem Bereich der Vorjahre: ca. 3.300 Menschen steuerten an den beiden Tagen letzte Woche knapp 180 Stände an und konnten unter 100 Vorträgen („Workshops“ genannt) auswählen. Neu war das „Innovation Forum“. Das MOC in München war wiederum (und ist es seit geraumer Zeit) gesetzt als Location der größten internationalen Marktforschungsmesse. Die Veranstalter kommen aus der bayerischen Metropole, für sie liegt die Messe damit praktischerweise vor der eigenen Haustüre. Vieles war also wie in den letzten Jahren auch – aber dazu später mehr.

Ordentlich Programm gab es auch in diesem Jahr auf der Messe. In den Vorträgen, dem neuen „Innovation Forum“ – aber vor allem auch bei uns am Stand 🙂

Die Branche ist im Umbruch. Neu ist die Erkenntnis weiß Gott nicht, aber wie keine Research & Results zuvor wurde es bei der aktuellen Auflage deutlich: digital first auf den Fluren und in den Vortrags-Konfis. Dort und an den Ständen ging es demnach rund um die Uhr sehr viel um die üblichen Verdächtigen: um agil und big data, um Advanced Analytics und all die anderen einschlägigen Themen-Derivate. Ein Hauch von dmexco 🙂

Aaaaber: es gab auch Highlights in Kreativ und Qual. Heißt: Unsere Branche besteht noch immer nicht allein aus Bits & Bytes 🙂 Mit unseren eigenen Vorträgen und Themen am Stand versuchten wir dies zu unterstreichen und eine gute Balance zu finden zwischen new / data und classic / creative qual. Was im Ergebnis so ausschaute:

Insgesamt kamen Vorträge und unser neuer Stand super an. Viele  unserer Kunden, aber auch „Externe“ (z.B. Medienpartner), zählten ihn zu den modernsten und besten auf der ganzen Messe. Das hörten wir natürlich gerne und teilten diese Meinung unumwunden 🙂  Im Ernst: Konzept, Gestaltung und generelles „look & feel“ ernteten sehr viel Lob, der Stand war ein „Hingucker“.

„Unbemannte Impressionen“ von unserem Stand…
Volles Haus zum Ausklang des erstens und zweiten Tags (lag auch, aber nicht nur am Sekt, den wir ausgeschenkt hatten)…
Und weil er so schön war: nochmal von der anderen Seite…
Corporate Director Patricia Blau (rechts) und Senior Research Manger Tina Choi-Odenwald am Ende ihres knüppelvoll besuchten Beauty Vortrags „Digital Self vs. Real Self“
Corporate Director Dr. Jörg Munkes auf dem Innovation Forum – Thema: Implizite Erfassung von Markenimages

Bedanken wollen wir uns an dieser Stelle natürlich auch: neben unserem Messe-Team und unseren „Standdienstlern“ in erster Linie bei unseren Kunden und anderen Geschäftspartnern für die vielen inspirierenden Gespräche an unserem Stand.

Dank auch an die Veranstalter der Reitmeier Input für die Orga. Das Team hat die Messe während des letzten Jahrzehnts zu dem Event gemacht hat, dass es heute ist. Hätten wir zwei Wünsche für die Zukunft: mehr Kreativität und Inspiration, vielleicht ein Roter Faden im Sinne eines thematischen Gesamtkonzepts. Und bitte nicht noch mehr „Workshops“. Wissenstransfer ist wichtig – das wissen wir. Aber eine Messe ist auch ein Ort, um in Ruhe Gespräche zu führen. Das wird irgendwann schwierig, wenn mehrmals am Tag auf einen Schlag (= in den Pausen) Dutzende Menschen geradezu an die Stände geflutet werden…

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