GIM@Homeoffice Teil 2: Die improvisierten Arbeitsplätze

Die aktuelle Situation um die Corona-Pandemie erfordert neue Arbeitsformen – das Thema Homeoffice war gefühlt noch nie so oft in den Nachrichten wie im Moment. In der Reihe „GIM@Homeoffice“  wollen wir euch Einblicke in unsere neue Arbeitssituation geben. Nachdem wir letzte Woche bereits die heimlichen neuen Chefs, nämlich die Katzen, vorgestellt haben, wenden wir uns heute den improvisierten Arbeitsplätzen unserer KollegInnen zu. Aber seht selbst…

Eine unserer Tracking-Expertinnen in Berlin, Research Director Caroline Paschvoß, konnte auf ihrem heimischen Schreibtisch Platz schaffen, um das GIM-Equipment einzurichten. Hier arbeitet sie ganz aktuell unter anderem an einem großen Tracking-Projekt. Beim Tracking geht es um wiederholte oder sogar kontinuierliche Messungen, wie man sich das genau vorstellen muss, hat sie uns bereits in einem GIM Radar Kicker-Interview erklärt.

Caro sendet viele Grüße aus ihrem Homeoffice. Bild: Caroline Paschvoß

Etwas mehr Improvisationstalent musste dagegen unsere Kollegin aus dem Accounting Julia Münch aufbringen. Der PC passt zwar noch auf den Esstisch – aber wohin mit den ganzen Unterlagen? Kurzum – Julia hat ihren Küchen- zum Aktenschrank umfunktioniert und dort die Ordner unterbringen können. Neben dem Arbeitsumfeld hat sich aber auch der Arbeitsablauf verändert: die Buchhaltung hat sich nämlich nun zwangsweise völlig digitalisiert. „Nach der anfänglichen Findungsphase muss ich sagen, arbeitet es sich so schon effizienter.“

Ihren PC hat Julia auf den Esstisch stellen können (l.), aber die Unterlagen und Akten musste sie im Küchenschrank unterbringen (r.). Bilder: Julia Münch

Und Papier hat Julia auch ordentlich eingespart. Sie schätzt: knapp 250 Seiten Papier hat sie nicht ausdrucken müssen in der Woche Homeoffice. „Was mir sehr, sehr fehlt ist der persönliche Kontakt zu meinen Kolleginnen. Wir telefonieren zwar mehrmals täglich, aber das kann den direkten Kontakt natürlich nicht ersetzen“, zieht sie Bilanz nach der ersten Woche im Homeoffice.

Auch unser Data Engineer Dr. Diego Fernandez musste sich behelfen. Aber bei ihm waren es nicht die Akten, sondern die Infrastruktur zu Hause. Da Diego keine W-LANFunktion am PC hat, musste er ein LAN-Kabel vom Router zum Arbeitsplatz verlegen. Quer durch die Wohnung, versteht sich 🙂

Durch Diegos Arbeitszimmer verläuft seit letzter Woche ein LAN-Kabel. Wer hätte auch gedacht, dass es noch PCs ohne WLAN gibt?

Senior Research Managerin Tina Choi-Odenwald war dagegen zu ganz drastischen Mitteln gezwungen: „Ich habe leider weder Büro noch Schreibtisch im Haus – normalerweise arbeite ich am Küchentisch im Homeoffice. Das geht jetzt nicht mit Kindern im Haus“, wie sie uns sagt. Also ist sie in die „Rumpelkammer“ unter dem Dach ausgewichen und hat behelfsmäßig zwei Klötze an einen Schulschreibtisch geschraubt. Ihr Fazit: „Neben dem Spielpferd und dem Prinzessinnenschloss arbeitet es sich auch ganz gut.“

Im Dachgeschoss, wo sonst die Kinder spielen, hat sich Tina einen provisorischen Arbeitsplatz mit aufgebocktem Schultisch eingerichtet – neben Prinzessinnenschloss und Spielpferd (r.). Bild: Tina Choi-Odenwald

Wir finden jedenfalls das Engagement und die Bereitschaft unserer KollegInnen super, auch unkonventionelle Situationen zu meistern und sich mit kreativen Lösungen zu Hause einen vorübergehenden Arbeitsplatz einzurichten! 🙂

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