Food Marktforschung: Darum isst Deutschland!

Food Weeks bei Mc GIM: Letzte Woche ordnete unser Geschäftsführer Wilhelm Kampik für die ARD ein EuGH-Urteil zur Kennzeichnung veganer Lebensmittel ein – heute wirds ganz konkret in Sachen Food Marktforschung: es geht um’s Essen selbst! Genauer gesagt, um die verschiedenen Beweggründe, die uns morgens an den Frühstückstisch, mittags in die Bäckerei oder abends an die Dönerbude treiben. Und darum, wie solche „Ess-Situationen“ sich dann emotional in uns drin gestalten.

Unsere Kollegen, die im und für den Food Sektor forschen, haben eine echt spannende, repräsentative  Studie durchgeführt, die die psychologischen und sozialen Funktionen des Essens erforscht. Es geht also um mehr als „nur“ die physiologischen Aspekte der Ernährung, sondern im Kern um eine Art „motivationale Landschaft“ des Essens: verschiedene „Typen“ von Ess-Situationen, die sich auf verschiedenen Dimensionen unterscheiden – vom „kleinen Heißhunger“, über den „gemeinsamen Genuss“ zur „gesunden Stärkung“ und mehr. Folgerichtig heißt die Studie „Darum isst Deutschland!

„Darum isst Deutschland!“ geht den motivationalen Treibern der Nahrungsaufnahme auf den Grund. Denn davon gibt es noch andere, als einfach nur „Hunger zu haben“ 🙂

Neben den genannten drei Typen von Ess-Situationen hat das Studienteam um GIM Corporate Director Dr. Jörg Munkes noch sechs weitere gefunden (siehe Grafik unten). Eines von vielen spannenden Ergebnissen dabei: bei knapp 40% Prozent aller Ess-Situationen steht ganz gezielt Gemeinsamkeit im Mittelpunkt. Das heißt: man trifft sich gezielt mit anderen, um gemeinsam zu essen. Das kann das rituelle Abendessen mit der Familie sein, die Koch-Sessions mit Freunden oder die gemeinsame Mittagspause mit Kollegen.

Zusammen mit anderen Teil-Ergebnissen der Studie lässt sich – etwas kulturpessimistisch anmutenden – Thesen gegenübertreten, wonach Trends wie die nicht endende Convenience-Welle und der „to go“-Boom unsere „Esskultur“ zerstören würden. Das tun sie ganz offenbar nicht! Vielmehr scheint es heute schlicht und ergreifend für viele Menschen in unserem Kulturkreis normal zu sein, dies miteinander zu vereinen. Also kein „entweder-oder“ sondern vielmehr ein „sowohl-als-auch“. So wie eigentlich ja inzwischen das ganze Leben tickt…

Doch zurück zu den neun Ess-Situationen – hier sind sie im Überblick:

In der Studie geht es aber noch um viel mehr. Zum Beispiel um Ernährungsstile, den Einkauf von Lebensmitteln und so weiter.  Wenn Euch diese Themen interessieren – und falls Ihr ganz nebenbei schon immer wissen wolltet, wie viele Mahlzeiten pro Woche in Deutschland überhaupt verdrückt werden von Erwachsenen ab 18 Jahren – dann könnt Ihr Euch den kompletten Studienbericht von unserer GIM Website runterladen.

Ihr gelangt mit einem Klick hier zu der entsprechenden Seite.  Im Report selbst findet Ihr auch den Kontakt zu meinen Kollegen, die die Studie gemacht haben. Sie sind bei der GIM die Experten in Sachen Food Marktforschung, freuen sich auf Fragen, Austausch, Anregungen – und natürlich auch über kritische Meinungen.

Viel Spaß damit und allzeit guten Appetit beim Verschlingen der Ergebnisse 🙂

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