Feldarbeit mit dem Project Manager Team Field & Operations – Teil 1

In unserer Rubrik “Am Kicker mit” geben uns GIM-Kollegen in regelmäßigen Abständen spannende Einblicke in ihre Arbeitsfelder in unserem Institut. Diesmal freuen wir uns, dass unsere Kolleginnen Anja Schmeiser und Simone Wagner uns am GIM-Kicker über ihren vielfältigen Aufgaben- und Projektbereich in unserer so genannten „Feldabteilung“ berichten. Hier werden – neben vielem anderen – unsere Forschungsprojekte zu einem recht großen Anteil organisiert.

Hallo Zusammen! Heute eine reine Frauenrunde, freut mich 🙂 Ich sehe, ihr habt Euch schon warm gespielt. Ihr seid ja schon zu zweit, ich glaube da schaue ich euch lieber beim Kickern zu…

Anja
: Du meinst wohl eher beim ‚kichern‘ 🙂 Ich spiele in der Tat erst das zweite Mal…
Simone: Macht nix! Lass uns anfangen, damit ich dich abziehen kann 🙂

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Auf die Plätze, fertig, kickern! Hochkonzentriert und super Laune – typisch Feld!

Das fängt ja gut an. Aber das trifft es auch so ziemlich: Wenn man zu euch ins Feld kommt, herrscht meistens gute Stimmung…

Simone: Gute Laune ist wichtig! Sonst wäre die Arbeit nur halb so gut zu wuppen.
Anja: So ist es! Bei der Hektik, die hier meistens ist, hilft es mit guter Laune in den Tag zu starten.

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Anja’s Motzpuppe hat immer einen frechen Spruch parat. Die Boxbirne im Feld löst so manchen Frust in Luft auf…

Es klang gerade schon an: Ihr habt täglich mit ganz vielen Arbeitsfeldern zu tun. Für was seid ihr als Field & Operations Manager in der GIM konkret zuständig?

Simone: Beim alltäglichen „Feldgeschäft“ begleiten wir zum Beispiel eine Studie von Anfang bis Ende. Das beginnt mit Fragen wie „Was kosten denn 3 Gruppen in Hamburg?“, „Woher bekommen wir einen Interviewer für soundso viele Interviews und Transkripte?“ oder „Könnt ihr mir mal einen Simultandolmetscher organisieren?“ usw. Das machen wir sowohl für Studien, die direkt in Heidelberg durchgeführt werden, als auch für nationale und internationale Studien.
Anja: Von der Beauftragung bis zur finalen Durchführung läuft quasi jede Studie bei uns mehrmals durchs Feld (Anfrage, Beauftragung, Bestellungen, Audiodateien für Transkripte laden und weiterschicken, Transkripte ablegen und am Ende auch Rechnungen teilweise weiterleiten).

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Schalalalala! 5:3 für Team Wagner! Anjas Kampfgeist ist geweckt…

Klingt nach vielen To Do’s, die eine Studie aus Feldsicht so mit sich bringt und vor allem nach einem knackigen Zeitmanagement, oder?

Simone: Absolut! Vor allem der Prozess „Audios laden und Transkripte vergeben“ hält manchmal echt auf. Je nach Studio nehmen manche Uploads (zu) viel Zeit in Anspruch, während dessen drängelt bereits der Transkripteur und die Deadline für die Erstellung der Datei ist gefährdet. Das kann wiederum die Auswertung, beziehungsweise Berichterstellung der Projekte verzögern usw. …

Dann stapelt sich bestimmt gerne mal das ein oder andere…

Simone: Exakt 🙂 Auch die Aufnahmetechnik liegt bei uns, angefangen von Batterien über MP3 Geräte bis hin zu den Kopfhörern. Wie schon erwähnt: der Filesharing-Server, dann auch unser Screensharing-Zugang (Plattform zum Übertragen von Präsentationen) über Join.me. – das will alles verwaltet sein. Wir müssen uns viel mit der Technik auseinandersetzen und den Kollegen die Handhabung weitervermitteln. Dafür erstellen wir sogar extra Handouts, die es sich zu lesen lohnt 🙂

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Es dauert nicht lange, da folgt auch schon die Antwort… Simone findet’s prima 🙂

Verstehe… 🙂

Anja: Neben diesen Aufgaben fallen natürlich immer wieder noch zusätzliche „Schwerpunkte“ an. Bei mir wäre das etwa der Einkauf nicht projektbezogener Güter und Produkte – Man denke da nur an unsere Kaffeemaschine 🙂 Ich übernehme dabei auch gerne die Preis-Verhandlungen mit allen externen Lieferanten. In diesem Zusammenhang kümmere ich mich auch um das Supplier-Management, wozu auch die Freien Mitarbeiter und Praktikanten gehören, die die GIM bei vielen Projekten unterstützen. Und seit Dezember habe ich vorrübergehend auch die Organisation der Datenerhebung in der GIM übernommen.

Was genau kann ich mir darunter vorstellen?

Anja: Damit sind die Gruppendiskussionen oder Einzelinterviews gemeint, die wir im Haus hier durchführen. Ich schreibe also Angebote für die Studienleiter, stehe in engem Austausch mit dem Callcenter bei der Rekrutierung von Studienteilnehmern und begleite die Datenerhebung im Haus. Und dann ist da noch eine spannende Aufgabe: Seit November haben wir auch unsere Auszubildende Hannah betreuen 🙂

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Hier ist Multitasking gefragt: Trotz Spiels lassen sich die beiden nicht vom Antworten abhalten… Auch wenn die Antworten teilweise lauthals in den Raum gerufen werden, unterbrochen von einem „warte, warte, warte!“ und „Aaaaahhhh!“.

Und wie sieht das bei dir aus Simone? Hast du noch andere „Schwerpunkte“ neben der Feldarbeit?

Simone: Ja habe ich. Mein Zusatzbereich ist das Projekt Controlling, das ich wirklich sehr gerne mache. Hierzu stelle ich den Kollegen in einer Übersicht den Verlauf bzw. das Ergebnis ihres Projektes im Detail dar. Wir sind ja hier an Erfahrungswerten interessiert: Was hat gut geklappt? Was vielleicht weniger? Nur so können wir uns immer weiter verbessern. In diesem Zusammenhang versuche ich auch bestimmte Prozesse zu optimieren oder auch mit Kollegen Schulungen zu planen, um sie über die Optimierungsmaßnahmen zu informieren. Des Weiteren unterstütze ich auch den Finance-Bereich.

Anja: Wie du siehst sind wir ziemlich breit aufgestellt! Langweilig wird es nie 🙂 Wir haben jede Menge Abwechslung – aber das liebe ich auch an dem Job!

Im zweiten Teil unseres Kicker-Interviews mit dem Project Manager Team Field & Operations erfahrt ihr nächste Woche unter anderem, welche Funktion die Feldarbeit in der Marktforschung hat und welche Fähigkeiten dafür unerlässlich sind. 

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