Lust auf schräge Sachen? Dann rette Gemüse mit Etepetete!

Zu krumm, zu dick, zu klein, zu „unnormal“ – das kommt mir nicht in die Tüte! Warum in den Müll, was eigentlich auf den Teller gehört? Das dachten sich wohl auch die Gründer von Etepetete und so war die Idee geboren, frisches und wegen Äußerlichkeiten ausrangiertes Biogemüse unter das Volk zu bringen. Erfahrt hier mehr zu den „Gemüserettern“…

Jeden Tag landen haufenweise Lebensmittel im Müll. In Deutschland sind es alleine 18,4 Mio. Tonnen jährlich. Mit dem Verfallsdatum nehmen es eben viele sehr genau, ebenso wie mit Druckstellen an Obst oder Gemüse. Auch aufgrund falscher Lagerung landet ein großer Teil der Lebensmittel in der Tonne, anstatt in unseren Einkaufstaschen. Zudem kommen viele noch essbare Nahrungsmittel erst gar nicht in den Handel, weil sie optisch bestimmte EU-Normen nicht erfüllen. Die krummen Gurken sollen hier nur als Paradebeispiel genannt sein, die laut der EU-Verordnung 1677/88/EWG zur Festsetzung der Qualitätsnorm für Gurken in den Jahren 1988 bis 2009 nicht verkauft werden durften.

Da muss sich was ändern! Drei Jungs aus München haben sich daher für eine Karriere als Gemüseretter entschieden und „Etepetete – Wer is(s)t schon gern normal?“ ins Leben gerufen. Mit ihrem Projekt wollen die Gründer regionale Gemüsebauern unterstützen, die aus Überzeugung ökologische Landwirtschaft betreiben und der Natur ihren Platz sowie ihre Zeit lassen.

Wie funktioniert das ganze? Online lässt sich das aussortierte aber qualitativ hochwertige Gemüse in 5 kg-Boxen abonnieren. Drin ist was gut ist! Jede Box enthält gemischtes Biogemüse, das aufgrund äußerlicher Normen sonst nicht in den Handel gelangt wäre. Mit dabei: Leckere Rezeptideen passend zum Inhalt der Box.

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