E-Commerce: Zalando verknüpft Daten von Einkäufen und Facebook

Was macht unsere Kunden eigentlich aus? Diese Frage stellen sich Vertreter von Marken aus nahezu allen Segmenten in regelmäßigen Abständen. Spätestens wenn es um die richtige Ansprache der Zielgruppe geht, hilft es, diese gut zu verstehen. Auf welchen Kanälen sind sie unterwegs? Welche Musik hören sie? Welche Stars bevorzugen sie? Womit kann man sie überzeugen?

Eine beliebte Option, um Zielgruppen zu klassifizieren, sind Typologien. Der Internet-Händler Zalando bietet seine Werbekunden seit Kurzem eine ganze Reihe von Typen an, um die Kunden zu beschreiben, die bei ihnen einkaufen und somit auch durch Werbung erreicht werden können.

Insgesamt sieben Typen wurden von Zalando Media Solutions entwickelt, die so genannten „zTypes“: die Street Snobs Preppy Strivers, Fresh Families, Hip Poppers, Happy Casuals, Cultured Elites und schließlich die Modern Mainstreamers. Die Frauen unter den „Modern Mainstreamers“ mögen zum Beispiel Musik von Tim Bendzko, Filme mit Matthias Schweighöfer sowie die Marken Liebeskind und Tamaris, wie das folgende Foto zeigt:

Grundsätzlich lassen sich die Typen auf zwei Achsen verorten: die erste Ebene bezieht sich auf den Modegeschmack der Person, die zweite auf das soziale mindset:

Um die entsprechenden Typen zu erstellen, wurden zum einen großen Mengen von Transaktiondaten, genauer gesagt 22 Millionen Stück, zurückgegriffen. Diese Big-Data-Analysen wurden dann mit Facebook-Daten in einem letzten Analyse-Schritt kombiniert, um die entstandenen Profile noch weiter zu verfeinern.

Laut Zalando ist das Ziel der zTypes folgendes: „Mit den zTypes können wir Marken helfen, den Product Lifecylce auf Basis von faktischen Daten strategisch zu planen, zu testen, auszusteuern und den Erfolg zu messen“.

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