Reisetagebuch Dubai – Impressionen einer modernen und traditionsreichen Stadt (Teil 1)

Hallo, mein Name ist Jenny Egner, ich bin die erste duale Studentin in der GIM. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung zur Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung in der GIM habe ich mich dazu entschlossen, noch zu studieren. Seit Oktober 2015 studiere ich BWL mit dem Schwerpunkt Dienstleistungsmarketing an der Dualen Hochschule in Mannheim. In der Praxis bedeutet das für mich drei Monate Uni und drei Monate Arbeiten, immer im Wechsel. Im folgenden Bericht werde ich von einer spannenden Studienreise nach Dubai und den dortigen Erlebnissen erzählen.

Tag 1 – Ankunft

Gegen 20 Uhr Ortszeit landeten wir im circa 35 Grad warmen Dubai. Kaum hatten wir das Flughafengebäude verlassen, bildeten sich schon die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Nach den eher kläglichen Sommer-Versuchen in Deutschland war das schon eine sehr extreme Klimaveränderung. Allein die Taxifahrt zum Hotel war beeindruckend. Überall Baustellen, Lichter und luxuriöse Autos. Taxi-Fahrten kosten in Dubai im Vergleich zu Deutschland fast nichts. Unweit unseres Hotel (ca. 2 km entfernt) befand sich die Mall of Emirates. Die bloße Größe der Mall ist wirklich beeindruckend: Es gibt hunderte Einkaufsgeschäfte, Restaurants und sogar eine Skihalle. Mitten in der Mall!

Dubai bei Nacht.
Dubai bei Nacht.

Tag 2 – Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handelskammer, Sheik Mohammed Center for Cultural Understanding

Unser Wecker klingelte um 7 Uhr. Für meinen Geschmack viel zu früh, aber wir waren nun mal in Dubai und nicht in Deutschland. In diesem Land ist der Sonntag kein Wochenende, sondern ein ganz normaler Arbeitstag. Dafür ist der Freitag frei und der Feiertag der Woche. Um 9 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handelskammer, wo wir einen sehr interessanten Vortrag von Frau Mariam Saleh-Rohparwar, einer Business Support Managerin für Dubai, gehört haben. Sie erzählte von der rasanten Entwicklung Dubais, von einem unbedeutenden Wüstenstaat in eine der größten Wirtschaftsmetropolen der Welt, in der inzwischen auch viele deutsche Unternehmen vertreten sind. Nach dem Gespräch besuchten wir dann das Historical Museum Dubai. Ein kleines Museum über die Geschichte und Entwicklung Dubais in der früheren Zeit, mit lebensgroßen und sehr realistischen Wachsfiguren, die zum Beispiel Ureinwohner bei der Arbeit zeigten.

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Das Sheik Mohammed Center for Cultural Understanding.

Das Sheik Mohammed Center for Cultural Understanding, ein Zentrum für kulturelles Verständnis, war unser nächster Stopp. Dort gab es für uns ein leckeres arabisches Mittagessen mit Fragerunde. Der emiratische Gastgeber beantwortete unsere vielen religiösen und kulturellen Fragen geduldig und verständlich, zum Beispiel welche Bedeutung die verschiedenen Farben der traditionellen emiratischen Gewänder haben. Die Antwort darauf war schlicht: gar keine. Jeder trägt ganz einfach die Farben, die ihm gefallen. Nach dem Essen wurden wir durch ein historisches Dorf geführt, wo uns von den vergangenen Lebensgewohnheiten und der Architektur berichtet wurde.

Tag 3 – Emirates Aviation Center

Zu Beginn des Tages haben wir die Firmenzentrale der Fluggesellschaft Emirates besucht. Das Aviation College ist das Ausbildungszentrum der Airline. Hier wird jede Flugbegleiterin, jede Pilotin oder jeder Pilot, kurz: jeder Mitarbeiter von Emirates ausgebildet. Von Übungen in den gigantischen Flugzeugsimulatoren über das Duty-Free Sortiment bis zur richtigen Art sich zu schminken und zu stylen, wird dort alles gelehrt, was man wissen muss. Am Abend hat sich unsere Gruppe wieder versammelt, um zum Marina Walk zu fahren. Der Marina Walk ist eine künstlich angelegte Promenade durch die Dubai Media City. Entlang der Promenade gibt es unzählige Restaurants und Cafés. Hier kann man entlang spazieren, Joggen oder mit dem Fahrrad fahren. Den Tag ausklingen lassen haben wir in einem ägyptischen Restaurant mit fantastischem Ausblick auf die Skyline Dubais.

Das Ausbildungszentrum der Fluggesellschaft Emirates.
Das Ausbildungszentrum der Fluggesellschaft Emirates.

Tag 4 – Masdar City und Scheich-Zayid-Moschee

Heute stand Masdar City auf der Agenda, mein persönliches Reise-Highlight. Masdar City ist ein Stadtbauprojekt in Abu Dhabi, mit dem Ziel, eine Ökostadt zu errichten, die sich komplett durch erneuerbare Energie selbst versorgt. Viele Großkonzerne wie z.B. Siemens und Bosch haben sich in der Stadt schon niedergelassen und forschen zusammen an Lösungen, um dieses Ziel zu erreichen. Was mich am meisten in Masdar City fasziniert hat, waren die führerlosen Mini-Autos, die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt. Es passen bis zu vier Personen in ein Auto, welches mit bis zu 40 km/h über magnetische Vorlagen auf dem Boden fährt. Für diese Fahrzeuge gibt es ein gesondertes unterirdisches Deck in der Stadt.

Ein selbstfahrendes Auto.
Ein selbstfahrendes Auto in Masdar City.

Am Nachmittag haben wir die Scheich-Zayid-Moschee besucht, ein unglaublich imposantes Gebäude: Die achtgrößte Moschee der Welt verfügt über die größte Moscheekuppe, den größten Teppich seiner Art und den größten Kronleuchter der Welt, hergestellt von der Firma Faustig in München. Überall sind Blumen und Gold aufwändig verarbeitet in Säulen, Böden und Wänden.

Die imposante Scheich-Zayid-Moschee.
Die imposante Scheich-Zayid-Moschee.

In der kommenden Woche gibt es den zweiten und letzten Teil von Jenny’s Reisebericht für Euch. Wenn Ihr Fragen an Sie habt, funkt sie einfach an: j.egner@g-i-m.com 

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