Die GIM und die Kunst – Keil-Zertifizierung in Heidelberg

Die Keil Collection ist eine der größten Sammlungen von Werken des deutschen Künstlers Peter Robert Keil. Sie befindet sich in Heidelberg, im Gebäude der GIM. Die GIM engagiert sich im Bereich Kunst – und zwar aus Überzeugung. Die Büros unserer Standorte sind mit Gemälden, Skulpturen und anderen Werken des Künstlers ausgestattet, es finden regelmäßig Vernissagen und andere Events statt. Und die Kunst hat schließlich mittelbaren Einfluss auf unsere Arbeit: sie inspiriert.

Anfang April sind Kunstsammler und -liebhaber aus ganz Deutschland in die GIM gekommen. Sie wollten sichergehen, dass ihre Stücke tatsächlich aus dem Atelier von Peter Robert Keil stammen. Der Künstler überprüfte gemeinsam mit Sachverständigen die mitgebrachten Exponate und zertifizierte die Originale. Dabei kamen Werke aus allen Schaffensphasen zu Tage.

SammlerInnen aus ganz Deutschland ließen sich in der GIM Keil-Werke zertifizieren. (Bild: GIM)
„Erstaunt, was ich da geschaffen habe“

„In der Retrospektive bin ich ganz erstaunt, was ich da geschaffen habe“, schätzt Peter Robert Keil im Gespräch sein Gesamtwerk ein. Seit den späten 1950er-Jahren ist er aktiv. Sein Stil wird dem Neo-Expressionismus der Nachkriegsjahre und den Neuen Wilden der 80er zugeordnet. Woher der Künstler seine Inspiration nehme? „Hauptsächlich verarbeite ich Eindrücke aus meiner Umgebung“, erklärt er. Berlin, London, Paris, Stockholm, Mallorca. Überall dort arbeitet Keil bereits. Wichtig sei dabei aber auch die Verfassung, in der er sich gerade befinde.

Jedes Detail wird persönlich überprüft. Das Bild „Miro und Picasso im Gespräch“ bekam das erhoffte Zertifikat (Bild: GIM).

Für seine Kunst ist Spontaneität grundlegend. Denn: „Kunst darf für den Betrachter nie langweilig werden!“ Dieses Credo merkt man den Exponaten an. Kein Bild ist wie das andere, wenngleich sich eine unverkennbare Handschrift durch das Gesamtwerk zieht. Schon immer ein prägendes Merkmal seiner Werke: Die strahlenden Farben. Bei einem Gemälde aus der frühen Schaffensphase Keils bemerken die anwesenden Sammler erstaunt, wie gut sie erhalten geblieben sind – das Bild ist immerhin schon fast 60 Jahre alt, und strahlt doch noch als wäre es gerade erst getrocknet.

Großer Zufall legte Grundstein

„Besser als in einem Museum, die habt ihr gut gehängt!“, bemerkt Keil das Arrangement einiger seiner Werke in einem Konferenzraum der GIM. Die Keil Collection Heidelberg umfasst inzwischen über 1.000 Exponate. Einige davon schmücken die Wände des GIM-Gebäudes in Heidelberg. Ein Gang durch die Büros nach der Zertifizierung gibt dem Künstler Gelegenheit, einen Ausschnitt seines Werkes Revue passieren zu lassen: „Ich male am liebsten auf ganz groben Leinwänden“, sagt er und fährt andächtig mit den Fingerspitzen über eines seiner Bilder.

Auslöser für die Sammlung war ein großer Zufall: „Nach der Eröffnung unseres Berliner Standorts haben wir ein Bild des Brandenburger Tors von Keil gefunden, das uns gefallen hat“, erklärt Wilhelm Kampik, Managing Director der GIM. Man traf den Künstler in seinem Atelier und lernte sich kennen.

Mehr als Dekoration

Besonders die Expressivität der Werke, die Farbigkeit, die kompromisslose Spontaneität und Vielfalt der Bilder beeindruckten die GIM-Geschäftsführer. „Keil lässt niemanden unberührt“, so Kampik. Natürlich gebe es Menschen, denen die Bilder nicht zusagten, aber doch lösen sie immer etwas aus.

Peter Robert Keil (l.) und Wilhelm Kampik im Eingangsbereich der GIM Außenstelle in Heidelberg (Bild: GIM).

Und zufällig während der Zertifizierung bestätigt sich Kampiks Aussage: Eine Karlsruher Behörde hatte sich über die Schallisolierung der GIM informiert und den Marktforschern dazu einen Besuch abgestattet. Die Delegation war von den Keil-Werken so begeistert, dass sie die Gelegenheit nutzen und dem Künstler persönlich Hallo sagten.

Die Kunst bereichert die GIM und inspiriert die KollegInnen. Die Bilder sind also weit mehr als reine Dekoration. Schon im Eingangsbereich der GIM befinden sich Werke, die Gespräche mit Kunden und anderen Besuchern der GIM direkt in Schwung brächten. „Sie werden nicht auf eine dekorative Funktion reduziert, sondern rufen stets eine inhaltliche Auseinandersetzung hervor!“ Darüber hat bereits marktforschung.de mit der GIM Geschäftsführung gesprochen.

Bei Fragen zum Thema Kunst in der GIM könnt Ihr euch gern an die GIM Managing Directors Wilhelm Kampik und Stephan Teuber wenden.

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