Die GIM auf der R&R: Schaumermal

In unserer digitalen Marketing-Ära wird ja seit geraumer Zeit darüber diskutiert, ob analoge Großformate wie Messen überhaupt noch zeitgemäß sind. Schließlich können wir uns 24×7 über alle geografischen Grenzen bequem mit unseren Kunden und anderen Geschäftspartnern zusammen skypen, zusammen chatten oder in Videokonferenzen zusammenfinden. Aber halt eben nur: digital. Ohne Handshake, physische Nähe, gemeinsamen Essen oder – bei engeren Beziehungen – einem Klaps auf den Rücken nach einem gelungenen Joke.

Am Ende sind es aber ja nicht zuletzt solche zwischen-menschlichen Gesten und „Vibes“, die Geschäftsbeziehungen neben einer die Auftraggeber zufriedenstellenden Arbeit der Dienstleister ausmachen. Und das fehlt bei den digitalen Kommunikations-Kanälen eben. Vermeintlich anachronistische Marketingmaßnahmen haben deshalb auch heutzutage durchaus ihre Berechtigung – wenn sie gut gemacht sind. Und wenn man die Leute trifft, die man treffen will.

Unser wirklich toller Stand von der Seite – mit viel Platz für Talk

Soweit die Theorie, jetzt die Praxis. Wir waren in der vergangenen Woche erneut in München zur Research & Results – einer der größten Marktforschungsmessen weltweit. Sie findet im MOC statt, im Nordosten München – wir sind dort Stammgast. Wie in jedem Jahr waren wir mit einem Team von über 20 KollegInnen in der bayerischen Metropole, hielten Vorträge, ließen unser Portfolio in möglichst gutem Licht erscheinen, lachten viel. Was wir auch taten (siehe oben): wir unterhielten uns mit bestehenden Kunden und Menschen aus Unternehmen, die wir hoffentlich bald als Kunden begrüßen können.

Soweit so gut also? Nicht ganz. Denn für das, was Messen wie beschrieben nun mal ausmacht (nochmal siehe oben), schrumpft der Zeitkorridor von Jahr zu Jahr: Ruhige Gespräche mit Kunden. Während sich diese in früheren Jahren mehr oder weniger gleichmäßig über den Tag verteilten, ballen sie sich heute in der gut einstündigen Mittags- oder besser: Vortragspause (insgesamt 112 davon in zwei Tagen). Lamentieren wollen wir nicht darüber, die Dinge sind wie sie sind. Aber es trägt eben auch dazu bei, wie wir dieses kostenintensivste all unserer Marketinginstrumente betrachten – und: bewerten.

UNsere GIM France KollegInnen Selen und Clément bei ihrem Vortrag über internationale Food Motive

Kurz noch zu den Inhalten, die wir geboten hatten. Vorträge gab es zu folgenden Themen:

  • Effizienz- und Qualitätssteigerung bei Trackingprojekten
  • Zoom into Generation Z
  • Internationale Motivforschung mit Fokus auf Food
  • Wertevergleich China, USA, Frankreich, Deutschland
  • Datenintegration: Befragen & Messen

Also ein durchaus spannender Mix aus Methoden und Themen (von denen wir eines – nämlich Gen Z  ja auch bereits bei unserem super besuchten Inspiration Day, also einem Kundenevent im September in vielen Facetten gespielt hatten).

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle nochmals für den Besuch unserer Kunden an unserem Stand – aber auch bei allen anderen Geschäftspartnern und an der GIM Interessierten, die den Weg zu uns an Stand 222 gefunden haben. Und natürlich bei dem Veranstalter-Team der R&R. Den Ausblick auf die GIM bei der Research & Results 2020 überlassen wir einer ehemaligen Münchner „Lichtgestalt“, die heuer mal wieder für negative Schlagzeilen sorgt: „Schaumermal“ 🙂

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