Computergeneriertes Verpackungs-Design von Coca-Cola

Gerade zur Weihnachtszeit ist Coca Cola in den Medien sehr präsent: vor allem die Fernseh-Werbe-Spots mit dem roten Weihnachtsmann sowie dem eingängigen Coca-Cola-Weihnachts-Jingle dürften vielen ein Begriff sein. Dass Cola jedoch auch anders kann, als auf bereits etablierte Werbemittel zu setzen, zeigte kürzlich eine Kampagne für den israelischen Markt. Hier wurden per Computer randomisiert Flaschen-Designs entworfen.

Automatisch generiertes und dennoch individuelles Verpackings-Design von Coca Cola
Automatisch generiertes und dennoch individuelles Verpackings-Design von Coca Cola

Programmierer und Designer haben für die Kampagne einen Algorithmus entworfen, der für insgesamt zwei Millionen Flaschen individuelle Designs generiert. Nachdem der Algorithmus fertiggestellt wurde, war kein menschlicher Designer mehr an dem Prozess beteiligt: der Computer hat also die gesamten, farbenfrohen und kreativen Designs automatisch erstellt, die nun die Diet Coke Flaschen zieren. Den gesamten Prozess erklärt noch einmal das unten stehende Video sehr gut. Zudem zeigt das Video auch, dass die Abverkäufe von Cola in dem Aktionszeitraum gesteigert werden konnten.

Mit so genannter „Algorithmic Art“ wird seit einigen Jahren in Fachkreisen experimentiert. Dass die Ergebnisse dieser computergenerierten Kunst nun auch in den Massenmarkt zu Schwappen scheinen, zeigt, dass neben den bewährten Methoden von Verpackungs-Design auch Alternativen möglich sind.

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Comments (1)

[…] Nutella haben auch bereits Coca Cola und Absolut Vodka das Verfahren eingesetzt, um die eigenen Verpackungen individuell zu gestalten. […]

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