Archiv der Kategorie: Standpunkt

Haushaltsgeräte: Digitale Euphorie als Innovationsbremse

„Alles wird immer digitaler!“ Klingt platt, stimmt aber schon – und scheint irgendwie auch unumkehrbar zu sein. Die Frage aber, ob und inwieweit es den Menschen überhaupt nützt, den Alltag zunehmend durch zu digitalisieren, die wird hingegen noch immer eher leise gestellt. Unsere beiden Kollegen und Research Directors Sebastian Klein und Benjamin Dennig drehen mal an der Lautstärke. Sie nehmen sich dabei eine bestimmte Produktkategorie vor, für die sie seit langem forschen: Haushaltsgeräte. Viel Spaß mit ihrem „Standpunkt“… 

Bikesharing 2.0

An sich gibt es das Bikesharing ja schon seit Anfang der 00er Jahre. So richtig in Schwung kam dieser Markt jedoch erst in letzter Zeit. Das liegt vor allem an neuen Konkurrenten aus dem Ausland und einer flexibleren Regelung der Abstellorte. Das vermeintlich revolutionäre Konzept machte allerdings in manchen Städten schnell negative Schlagzeilen: achtlos abgestellte oBikes fielen zunehmend negativ im Stadtbild auf. Aber beginnen wir von vorne…

GIM goes ISO: Qualität in der Marktforschung

Genf zählt bekanntermaßen zu den schöneren Städten Europas. Am südwestlichen Zipfel der französischen Schweiz gelegen, erfreuen sich Menschen dort des Lac Lémans, gepflegter Jardins und eben solcher Gebäude, vieler Museen, des Blicks auf den Montblanc und überhaupt einer der nachgewiesen höchsten Lebensqualitäten auf dem Planeten. Zudem herrsche, so sagt man, ein besonderes, internationales Flair in der Metropole.

Kulturförderung ist mehr als „l’art pour l’art“!

Kulturelle Festivals haben häufig einen schweren Stand in Debatten um die Verteilung öffentlicher Gelder. Fehlende Belege über den wirtschaftlichen Nutzen kultureller Angebote befeuern hierbei vor allem kritische Stimmen. Und so haben Institutionen des Kulturbetriebs häufig Probleme damit, den Erhalt von öffentlichen und privaten Geldern zu rechtfertigen. Ist das mit der Kunst- und Kulturförderung also alles „l’art pour l’art“?

Was Martin Schulz und Mikrowellen-Pommes gemeinsam haben!

Auf den ersten Blick fällt es nicht leicht, die Gemeinsamkeit von Martin Schulz und Mikrowellen-Pommes zu erkennen. In Zeiten von Big Data offenbart sich aber der Zusammenhang. Unser Chef-Statistiker Jörg Munkes klärt auf: Die Begriffe „Martin Schulz“ und „Mikrowellen-Pommes“ wurden auf Google in den letzten fünf Jahren nach einem fast identischen Muster gesucht. Suchmuster-Vergleiche können seit Kurzem auf der Webseite Google Correlate eingesehen werden. Insbesondere 2017 zeigt sich für beide Begriffe ein deutlicher Peak. Die Stärke des Zusammenhangs zwischen beiden Begriffen – die so genannte Korrelation (abgekürzt r) – beträgt r=0,96. Bei einer Korrelation von r=1,0 spricht man von einem perfekten Zusammenhang zwischen zwei Variablen, während bei einer Korrelation von r=0,0 kein Zusammenhang besteht.