Alle Beiträge von Sebastian Maetje

Meine Aufgaben in der GIM: nach meinem Studium der Kulturwissenschaften bin ich seit 2011 bei der GIM. Als Studienleiter befasse ich mit schwerpunktmässig mit qualitativer Online- sowie mit ethnografischer Forschung.

Online-Handel mit Matratzen: das Problem mit dem Wachstum

Was kaufen wir heute nicht alles online? Dass die Auswahl an jeder Zeit einfach verfügbaren Waren nahezu grenzenlos ist, bezweifelt eigentlich niemand mehr. Deutsche Konsumenten tun sich – insbesondere im Vergleich mit Konsumenten aus den Vereinigten Staaten – in vielen Bereichen jedoch nach wie vor relativ schwer mit dem Online-Shopping, zum Beispiel in den Bereichen Nahrungsmittel oder Möbel. Grund dafür ist häufig, dass Produkte vor dem Kauf gerne vor Ort begutachtet werden. Dies galt zumindest in der Vergangenheit auch für Matratzen. Seit einiger Zeit schicken sich jedoch neue Unternehmen wie Casper oder Emma an, den Markt für Matratzen zu digitalisieren.

E-Commerce: Viele Kundenbewertungen sind gefälscht

Erinnert sich eigentlich noch jemand an das Jahr 2001? Damals steckte der heutige Online-Gigant Amazon in Deutschland noch in den Kinderschuhen: bestellt werden konnte schon, jedoch nutzten die Seite damals noch deutlich weniger Konsumenten. Bewerten konnten man die Produkte zwar damals auch schon, jedoch waren diese Bewertungen im Vergleich zu 2017 noch äußerst rar gesät. Heute sieht die Situation wie folgt aus: Kundenrezensionen sind im E-Commerce omnipräsent und einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidung. Bewertet wird nahezu alles: vom Nagel über das Shampoo, den letzten Burger, das neue Auto, die letzte Reise, die neue Unterwäsche, den letzten Film, den man im Kino gesehen hat, gibt es eigentlich nichts, wozu keine Bewertungen vorliegen.

Ice Cream Rolls: Aktuelle Food-Trends und Social Media

Kennt ihr schon „ice cream rolls“? Nein? Kein Problem, denn allzu weit verbreitet ist der Trend in Deutschland aktuell noch nicht: Lediglich in wenigen Städten wie Hamburg, Frankfurt, Köln, Dortmund und Freiburg könnt ihr sie derzeit kaufen. In Thailand vor einigen Jahren zum ersten mal gesichtet, wurden vor allem in New York in den letzten 12 Monaten eine Reihe von Eisdielen eröffnet, die sich darauf spezialisiert haben. Doch was verbirgt sich dahinter?

In-Game Advertising: ein Segment mit Zukunft

Werbung, das versteht sich heute fast von selbst, ist in unserem Alltag omnipräsent: Auf der Straße, im Fernseher, in Zeitungen, im Internet. In einem Unterhaltungs-Segment, dass im Hinblick auf die Umsätze inzwischen durchaus mit Kino und Fernsehen mithalten kann, hat Werbung in den vergangenen 10 Jahren ebenfalls Einzug gehalten: den Videospielen. Während für Werbung in Spielen („In-Game Werbung“)  in 2004 lediglich für 34 Millionen US-Dollar ausgegeben worden sind, prognostizierte das Magazin Forbes für 2016 einen Wert von satten 7,2 Milliarden US-Dollar. Damit ist In-Game Werbung inzwischen kein Nischenphänomen mehr, sondern gehört für einige Unternehmen in 2017 bereits zum Standard-Marketing-Mix. Insbesondere die Verbreitung von Mobile Games, in denen auch bereits kräftig geworben wird, führte in den letzten Jahren zu einem starken Wachtstum dieses Werbe-Segments.

Social Media Marketing: Best Practice Beispiel BVG

Social media ist aus dem marketing mix bereits seit Jahren nicht mehr wegzudenken: Facebook, Instagram, Twitter und Co., sind Kanäle, an denen kaum noch eine Firma vorbeikommt. Wichtig ist heute eher die Frage, wie die einzelnen Plattformen befüllt werden. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Nutzer identische Inhalte auf allen Plattformen akzeptiert haben. Heute werden tägliche, einzigartige und vor allem relevante Updates überall erwartet. In der Praxis bedeutet dies immer größer werdende Social Media Teams, die sich zum einen um die Kommunikation mit Kunden und Nutzern kümmern, aber eben auch neue Inhalte produzieren.