Alle Beiträge von Sebastian Maetje

Meine Aufgaben in der GIM: nach meinem Studium der Kulturwissenschaften bin ich seit 2011 bei der GIM. Als Studienleiter befasse ich mit schwerpunktmässig mit qualitativer Online- sowie mit ethnografischer Forschung.

In-Game Advertising: ein Segment mit Zukunft

Werbung, das versteht sich heute fast von selbst, ist in unserem Alltag omnipräsent: Auf der Straße, im Fernseher, in Zeitungen, im Internet. In einem Unterhaltungs-Segment, dass im Hinblick auf die Umsätze inzwischen durchaus mit Kino und Fernsehen mithalten kann, hat Werbung in den vergangenen 10 Jahren ebenfalls Einzug gehalten: den Videospielen. Während für Werbung in Spielen („In-Game Werbung“)  in 2004 lediglich für 34 Millionen US-Dollar ausgegeben worden sind, prognostizierte das Magazin Forbes für 2016 einen Wert von satten 7,2 Milliarden US-Dollar. Damit ist In-Game Werbung inzwischen kein Nischenphänomen mehr, sondern gehört für einige Unternehmen in 2017 bereits zum Standard-Marketing-Mix. Insbesondere die Verbreitung von Mobile Games, in denen auch bereits kräftig geworben wird, führte in den letzten Jahren zu einem starken Wachtstum dieses Werbe-Segments.

Social Media Marketing: Best Practice Beispiel BVG

Social media ist aus dem marketing mix bereits seit Jahren nicht mehr wegzudenken: Facebook, Instagram, Twitter und Co., sind Kanäle, an denen kaum noch eine Firma vorbeikommt. Wichtig ist heute eher die Frage, wie die einzelnen Plattformen befüllt werden. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Nutzer identische Inhalte auf allen Plattformen akzeptiert haben. Heute werden tägliche, einzigartige und vor allem relevante Updates überall erwartet. In der Praxis bedeutet dies immer größer werdende Social Media Teams, die sich zum einen um die Kommunikation mit Kunden und Nutzern kümmern, aber eben auch neue Inhalte produzieren.

Mercedes mit mutiger Werbung

Die Autobranche steht in Zukunft vor einer ganzen Reihe von Herausforderung: Rohstoff-Knappheit, Prestige-Verlust und die Konkurrenz durch neue Mobilitäts-Angebote sind hier nur einige der Themen. Vor diesem Hintergrund arbeiten die großen Marken bereits seit geraumer Zeit an alternativen Modellen wie zum Beispiel Carsharing, die nicht mehr lediglich das selbst gekaufte, traditionelle Automobil beinhalten.

Was Martin Schulz und Mikrowellen-Pommes gemeinsam haben!

Auf den ersten Blick fällt es nicht leicht, die Gemeinsamkeit von Martin Schulz und Mikrowellen-Pommes zu erkennen. In Zeiten von Big Data offenbart sich aber der Zusammenhang. Unser Chef-Statistiker Jörg Munkes klärt auf: Die Begriffe „Martin Schulz“ und „Mikrowellen-Pommes“ wurden auf Google in den letzten fünf Jahren nach einem fast identischen Muster gesucht. Suchmuster-Vergleiche können seit Kurzem auf der Webseite Google Correlate eingesehen werden. Insbesondere 2017 zeigt sich für beide Begriffe ein deutlicher Peak. Die Stärke des Zusammenhangs zwischen beiden Begriffen – die so genannte Korrelation (abgekürzt r) – beträgt r=0,96. Bei einer Korrelation von r=1,0 spricht man von einem perfekten Zusammenhang zwischen zwei Variablen, während bei einer Korrelation von r=0,0 kein Zusammenhang besteht.

E-Commerce: Amazon mit neuer Mode-Strategie

Es tut sich einiges bei Amazon zurzeit: nach dem Kauf der amerikanischen Bio-Supermarkt-Kette „Whole Foods“ für umgerechnet 12,2 Milliarden € hat man nun angekündigt, auch im Bereich Mode aufrüsten zu wollen. Vor einiger Zeit berichteten wir bereits darüber, dass Amazon nach Meinung von Analysten demnächst zu den größten Modehändlern Amerikas zählen könnte. Mit „Prime Wardrobe“ möchte man diesem ambitionierten Ziel nun einen Schritt näherkommen.