Alle Beiträge von Frank Luschnat

Meine Aufgaben in der GIM: ich kümmere mich um Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und einiges andere. Studiert habe ich Publizistik. Vor meiner Zeit bei der GIM (die Anfang 2009 begann), war ich in der Forschung eines internationalen Mediaagentur-Netzwerks und als freier Autor tätig.

Haushaltsgeräte: Digitale Euphorie als Innovationsbremse

„Alles wird immer digitaler!“ Klingt platt, stimmt aber schon – und scheint irgendwie auch unumkehrbar zu sein. Die Frage aber, ob und inwieweit es den Menschen überhaupt nützt, den Alltag zunehmend durch zu digitalisieren, die wird hingegen noch immer eher leise gestellt. Unsere beiden Kollegen und Research Directors Sebastian Klein und Benjamin Dennig drehen mal an der Lautstärke. Sie nehmen sich dabei eine bestimmte Produktkategorie vor, für die sie seit langem forschen: Haushaltsgeräte. Viel Spaß mit ihrem „Standpunkt“… 

Gemeinsam „Open Codes“ entschlüsseln: ZKM & GIM forschen zusammen

Dass die Welt aus mehr besteht als dem, was wir sehen, hören oder riechen können, ist uns allen bewusst – spätestens seit Smartphones das private Leben digital gemacht haben. Algorithmen steuern mehr und mehr die Art und Weise, wie wir leben, Codes bestimmen den Alltag. Wie lebt es sich in einer Welt, die nicht mehr alleine von Dingen, Worten und Bildern, sondern vor allem von Daten beherrscht wird – und wie wird das erst in Zukunft aussehen? Das sind einige der großen Fragen unserer Zeit.

Wie tickt Deutschland? So tickst Du! Jetzt mitmachen!

Den Deutschen in die Seele blicken. Das taten in früheren Jahrhunderten unsere großen Dichterfürsten oder versuchten es  zumindest. Egal ob, Woyzeck oder Wintermärchen: seit Schiller, Goethe, Büchner, Heine, Kafka und all den anderen Poeten scheint klar: wir Deutschen beschäftigen uns gerne mit uns selbst. Man könnte sagen, wir sind uns seit jeher selbst einer der liebsten Beobachtungsgegenstände gewesen. Und mal ehrlich: zu wissen, was uns Deutsche umtreibt, ist doch auch ein spannendes Forschungsfeld, oder?

KLM-Werbekampagne: Aufmerksamkeit mit Augenzwinkern

Eine Stadt, irgendwo in Deutschland. „KLM?“, wiederholt eine Passantin verdutzt die Frage des Kamerateams. „Keine Ahnung“, antwortet ein Mann, der aus seinem Auto heraus gefragt wird. Wenn Konsumenten stutzen, nachdem sie gefragt werden, ob sie eine Marke kennen oder nicht, heißt das für das betreffende Unternehmen (ab und zu sind auch auch big player betroffen) meist nichts Gutes. Was tun, wenn zwar international erfolgreich agiert wird, aber bei Konsumenten stets die altbekannten „Platzhirsche“ unter den  Wettbewerbern „top of mind“ sind?

Mobilität der Zukunft: Mytaxi goes e-Scooter

Anfang dieser Woche hat die Europäische Umweltagentur (EUA) mal wieder Daten zur Luftqualität in Großstädten auf unserem Kontinent veröffentlicht. Kernergebnis: die Luftverschmutzung liegt nach wie vor (zum Teil drastisch) über den Grenzwerten von EU und WHO. Unsere Gesundheit und die Umwelt werden also weiterhin munter ruiniert. Die nächste Konstante: der Straßenverkehr zählt noch immer zu den Hauptverursachern des Übels. Wer das Gewürge (und erneute Einknicken der Politik) um die Grenzwerte von gefährlichen Schadstoffen wie Stickstoffdioxid der letzten Wochen hierzulande mitbekommen hat, wundert sich darüber nicht.