Echo, Siri, Chris & Co.: Sag, was Du willst!

Endgeräte, die per Sprachsteuerung bedient werden, durchdringen zunehmend unseren Alltag. Grenzen, so scheint es jedenfalls, gibt es kaum noch: Sobald ein Device über ein Modul verfügt, welches sprachliche Äußerungen aufnehmen und interpretieren kann, können Befehle per Stimme erteilt werden. Sprachsteuerung soll die Bedienung von Geräten noch intuitiver und komfortabler machen – und damit insgesamt den Alltag erleichtern.

Längst gewöhnt daran haben wir uns bei der Smartphone-Nutzung: Bereits im vergangenen Jahr bediente mehr als die Hälfte aller Nutzer hierzulande sein Phone mithilfe von Apple’s Siri (seit 2011) oder Samsung’s S Voice. Langsam aber sicher erobern Devices, die über Sprache gesteuert werden, aber auch den Smart Home Bereich. Prominentes Beispiel: „Echo“, eine der jüngeren Innovationen aus dem (großen) Hause Amazon. Echo ist seit Mitte Februar in Deutschland frei erhältlich. Offizielle Verkaufszahlen haben wir noch keine.

Das Prinzip: Auf Zuruf werden Alltags-Jobs erledigt, wie zum Beispiel Lebensmittel auf die Einkaufsliste setzen oder bestellen (in Verbindung mit Prime), Musik abspielen und vieles mehr. Hinter dem sprachgesteuerten Lautsprecher steckt Alexa, die (seit einiger Zeit auch im TV beworbene) integrierte „Assistentin“, mit der die digitale Sprachsteuerung aktiviert werden kann.

Wer mehr mit Echo machen möchte, dem stellt Amazon so genannte „Skills“ zur Verfügung: Angebote von Drittanbietern außerhalb des Amazon Echo Pakets, die zusätzlich aktiviert werden können – zum Beispiel Lieferservices, Rollenspiele, Fernsehprogramme, etc. Die Skills können auf einem eigenen „Marktplatz“ bei Amazon abgerufen werden.

Ein weiteres spannendes Einsatzgebiet für sprachgesteuerte Endgeräte im Alltag ist das Automobil. Hier sind es Angebote wie der digitale Beifahrer „Chris“, die auf Basis künstlicher Intelligenz über Sprachbefehle eine Schnittstelle zwischen Fahrer und Auto (beziehungsweise Smartphone) herstellen. Um Defizite rein sprachgesteuerter Angebote auszugleichen, verbindet Chris Befehlsübermittlung per Sprache und Geste:

Nach Einschätzung von Experten wird die Sprachsteuerung smarter Geräte über das Smartphone hinaus künftig eine immer größere Rolle spielen – nachdem der Software-Pionier IBM bereits vor über 30 Jahren die erste Spracherkennungssoftware für Computer der Öffentlichkeit präsentierte…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.