Haushaltsgeräte: Digitale Euphorie als Innovationsbremse

„Alles wird immer digitaler!“ Klingt platt, stimmt aber schon – und scheint irgendwie auch unumkehrbar zu sein. Die Frage aber, ob und inwieweit es den Menschen überhaupt nützt, den Alltag zunehmend durch zu digitalisieren, die wird hingegen noch immer eher leise gestellt. Unsere beiden Kollegen und Research Directors Sebastian Klein und Benjamin Dennig drehen mal an der Lautstärke. Sie nehmen sich dabei eine bestimmte Produktkategorie vor, für die sie seit langem forschen: Haushaltsgeräte. Viel Spaß mit ihrem „Standpunkt“… 

Gemeinsam „Open Codes“ entschlüsseln: ZKM & GIM forschen zusammen

Dass die Welt aus mehr besteht als dem, was wir sehen, hören oder riechen können, ist uns allen bewusst – spätestens seit Smartphones das private Leben digital gemacht haben. Algorithmen steuern mehr und mehr die Art und Weise, wie wir leben, Codes bestimmen den Alltag. Wie lebt es sich in einer Welt, die nicht mehr alleine von Dingen, Worten und Bildern, sondern vor allem von Daten beherrscht wird – und wie wird das erst in Zukunft aussehen? Das sind einige der großen Fragen unserer Zeit.

Wie tickt Deutschland? So tickst Du! Jetzt mitmachen!

Den Deutschen in die Seele blicken. Das taten in früheren Jahrhunderten unsere großen Dichterfürsten oder versuchten es  zumindest. Egal ob, Woyzeck oder Wintermärchen: seit Schiller, Goethe, Büchner, Heine, Kafka und all den anderen Poeten scheint klar: wir Deutschen beschäftigen uns gerne mit uns selbst. Man könnte sagen, wir sind uns seit jeher selbst einer der liebsten Beobachtungsgegenstände gewesen. Und mal ehrlich: zu wissen, was uns Deutsche umtreibt, ist doch auch ein spannendes Forschungsfeld, oder?

Ada – eine Patienten-App für den Massenmarkt?

Gesundheits-App sind in der Branche bereits seit geraumer Zeit ein Thema: bisher hat sich jedoch keine Lösung wirklich auf dem Markt etablieren können, weder bei Konsumenten, noch bei Profis. Dabei ist das Versprechen vieler Angebote durchaus reizvoll: die apps sollen uns dabei helfen, einfache Krankheiten in Zukunft selbst mit wenigen Klicks diagnostizieren zu können.

KLM-Werbekampagne: Aufmerksamkeit mit Augenzwinkern

Eine Stadt, irgendwo in Deutschland. „KLM?“, wiederholt eine Passantin verdutzt die Frage des Kamerateams. „Keine Ahnung“, antwortet ein Mann, der aus seinem Auto heraus gefragt wird. Wenn Konsumenten stutzen, nachdem sie gefragt werden, ob sie eine Marke kennen oder nicht, heißt das für das betreffende Unternehmen (ab und zu sind auch auch big player betroffen) meist nichts Gutes. Was tun, wenn zwar international erfolgreich agiert wird, aber bei Konsumenten stets die altbekannten „Platzhirsche“ unter den  Wettbewerbern „top of mind“ sind?